Ein reines FLYSURFER Podium in der Damen- und Herrenwertung
Viana do Castelo, Portugal
Die Kitefoil Weltmeisterschaften 2026 in Viana do Castelo boten alles, was sich der Sport nur wünschen kann: kraftvolle Atlantikbedingungen, spannende Rennen, dramatische Finals und letztendlich ein historisches Ergebnis für die FLYSURFER Athleten.
Mit starken Winden, hohen Wellen und taktischen Rennen während der gesamten Woche bewies der portugiesische Austragungsort einmal mehr, warum er als einer der besten Orte für Kitefoil Wettkämpfe gilt. Am Ende sicherten sich die FLYSURFER Rider sowohl bei den Männern als auch bei den Frauen das komplette Podium.
Volle Kontrolle in der Männerflotte
Das Finale der Herren entwickelte sich zu einer unvergleichlichen Darbietung von Teamwork, Leistung und Entschlossenheit. Maximilian Maeder sicherte sich nach einem intensiven Kampf gegen seine FLYSURFER Teamkollegen Gian Stragiotti und Valentin Bontus seinen dritten Weltmeistertitel. Bereits zu Beginn der Veranstaltung war das Niveau in der Flotte unglaublich hoch. Jedes Rennen erforderte Präzision, Konstanz und die Fähigkeit, sich an schnell wechselnde Bedingungen anzupassen.
Die intensive, monatelange Vorbereitung von Maximilian Maeder und seinem Team in den Wintermonaten hat sich ausbezahlt.
„Im Vorfeld der Weltmeisterschaften, hatte unser Team während der Trainingsphasen zur Vorbereitung enorme Anstrengungen unternommen. Daher war die Anspannung natürlich groß und hielt während des gesamten Wettbewerbs an“, erklärte Maeder.
Der singapurische Rider zeigte die ganze Woche über eine bemerkenswerte Konstanz und dominierte insbesondere die ersten Rennen der Goldflotte, wobei er mit jedem Sieg an Selbstvertrauen gewann.
„Mit jedem Tag, an dem es mir gelang, gute Leistungen zu zeigen – insbesondere am ersten Tag der Goldflotte mit allen Siegen – wuchs das Gefühl der Zufriedenheit über die Arbeit im Winter.“
Die Medaillenserie bot Spannung pur. Knifflige taktische Entscheidungen, schwierige Kurslinien und nervenaufreibende Bojenrundungen ließen den Titelkampf bis in die allerletzten Augenblicke offen bleiben. Trotz der Anspannung konzentrierte sich Maeder weiterhin auf die Umsetzung.
„Gerade am Tag des Finales hielten wir uns an unseren Plan und konzentrierten uns auf die Aufgabe, die vor uns lag, anstatt etwas Neues auszuprobieren.“
Nach einer nervenaufreibenden Absage des Eröffnungsrennens und einer extrem engen ersten Runde im entscheidenden Rennen schaffte Maeder schließlich den nötigen Vorsprung.
„Als ich als Erster die M2 umrundet hatte, segelte ich einfach nur noch ins Ziel und war nach dem Ende des letzten Rennens absolut überglücklich.“
Als er die Ziellinie überquerte, überwältigten ihn die Emotionen.
„Ich war natürlich total emotional, und nach dem Verlauf des Jahres 2025 fühlte es sich so gut an, zu kämpfen und zum dritten Mal den Weltmeistertitel zu gewinnen.“
Direkt hinter ihm zeigte der Schweizer Gian Stragiotti eine der stärksten Leistungen seiner Karriere und sicherte sich die Silbermedaille, während der Österreicher Valentin Bontus mit Bronze das rein aus FLYSURFER Ridern bestehende Podium vervollständigte.
Für Bontus hatte das Ergebnis nach seiner Genesung von einer Verletzung zu Beginn der Saison eine ganz besondere Bedeutung.
„Es war eine wirklich herausfordernde und harte Woche, wenn man die Bedingungen auf dem Wasser und auch die engen Kämpfe berücksichtigt, die wir hatten“, sagte Bontus. „Für mich war es generell schon super, nach meiner Verletzung im letzten Jahr unter die Top 10 zu kommen. Umso mehr war ich begeistert, im Finale gegen Max und Gian anzutreten und während des Rennens wirklich bis zum Äußersten zu gehen.“
Die sich im Laufe der Woche ständig ändernden Bedingungen stellten jeden Aspekt der Rennleistung auf die Probe.
„Wir hatten alles: von leichtem Wind und Wellengang bis hin zu starkem Wind und Wellengang und am letzten Tag sogar starkem Wind und flachem Wasser“, fügte Bontus hinzu. „Ich freue mich riesig über die Bronzemedaille und bin noch glücklicher, zeigen zu können, dass ich nach meiner Verletzung wieder auf Kurs bin.“
Auch bei den Frauen dominierte FLYSURFER
Die Frauenwertung war nicht weniger beeindruckend. Lauriane Nolot sicherte sich nach einer herausragenden Rennwoche einen weiteren Weltmeistertitel vor Jessie Kampman und Elena Lengwiler, womit FLYSURFER erneut das gesamte Podium für sich beanspruchte.
Das Finale bot von den ersten Augenblicken an höchste Spannung, wobei taktisches Positionieren und extreme Geschwindigkeitsunterschiede für dramatische Rennsituationen sorgten. Nolot bewahrte trotz des Drucks Ruhe und fand die richtige Balance zwischen Aggressivität und Kontrolle, um sich den Titel zu sichern.
Lengwiler schrieb eine der Comeback-Geschichten der Meisterschaft, kletterte durch furchtloses Fahren in der Rangliste nach oben und sicherte sich Bronze, während Kampman erneut ihre Beständigkeit auf höchstem Niveau unter Beweis stellte.
Ein historischer Erfolg für FLYSURFER
Die vollständige Besetzung aller Podiumsplätze in beiden Klassen unterstreicht das unglaubliche Niveau des internationalen FLYSURFER Athleten Teams. Unter allen Bedingungen – von Strategie-Rennen bei leichtem Wind bis hin zu kraftvollen Finals – zeigten die Rider beispielslos die Leistung, Kontrolle und das Selbstvertrauen, die erforderlich sind, um auf höchstem sportlichem Niveau zu dominieren.
Die Weltmeisterschaften 2026 werden zweifellos als Meilenstein für FLYSURFER als auch für ihre Rider in Erinnerung bleiben: sechs Podiumsplätze, zwei Weltmeister und ein klares Statement auf der Weltbühne.
Das gesamte FLYSURFER Team gratuliert allen Ridern zu dieser eindrucksvollen Leistung
Ihr seid WELTKLASSE!
Photos: © Robert Hajduk / IKA media
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